6100-1002
CZMEDITECH
medizinischer Edelstahl
CE/ISO:9001/ISO13485
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Spezifikation
Passende Instrumente: 6-mm-Inbusschlüssel, 6-mm-Schraubendreher
Option: 5-mm-Stift
Funktionen und Vorteile

Blog
Der Beckenbereich ist eine komplexe Struktur, die den Oberkörper stützt und die Fortpflanzungs- und Verdauungsorgane schützt. Beckenfrakturen können schwerwiegend sein und zu erheblicher Morbidität und Mortalität führen. Externe Beckenfixateure sind eine der vielen Behandlungsmöglichkeiten für Beckenfrakturen. In diesem Artikel besprechen wir den externen Fixateur für Beckenfragmente, seine Indikationen, Kontraindikationen, Techniken, Komplikationen und Ergebnisse.
Beckenfrakturen sind eine wesentliche Ursache für Morbidität und Mortalität bei Traumapatienten. Sie können aufgrund von Unfällen mit hoher Geschwindigkeit, Stürzen aus großer Höhe oder Traumata bei niedriger Geschwindigkeit auftreten. Der Beckenbereich weist eine komplexe Anatomie mit mehreren Knochenstrukturen auf, und Frakturen können zu erheblicher Verschiebung, Instabilität und Blutung führen. Externe Beckenfixateure sind eine der vielen Behandlungsmöglichkeiten für Beckenfrakturen. Sie sorgen für Stabilität, Halt und Ausrichtung der Beckenknochen und ermöglichen gleichzeitig eine frühzeitige Mobilisierung.
Externe Beckenfixateure sind in folgenden Situationen angezeigt:
Störung des Beckenrings mit Verschiebung oder Instabilität
Offene Beckenfrakturen
Azetabulumfrakturen mit Verschiebung oder Trümmerung
Komplexe Frakturen des Iliosakralgelenks
Begleitverletzungen, die eine Operation ausschließen
Externe Beckenfixateure sind in folgenden Situationen kontraindiziert:
Schwere Weichteilverletzung oder Infektion
Beckeninstabilität, die nicht ausreichend reduziert werden kann
Gefäßverletzung, die nicht kontrolliert werden kann
Begleitverletzungen, die eine externe Fixierung ausschließen
Der externe Beckenfixateur besteht aus zwei Hauptkomponenten: den Stiften und den Verbindungsstangen. Die Stifte werden unter Durchleuchtungskontrolle in den Beckenkamm und den supraacetabulären Bereich des Beckens eingeführt. Die Stifte sollten senkrecht zur Knochenoberfläche und mindestens 2 cm von den neurovaskulären Strukturen entfernt platziert werden. Anschließend werden die Verbindungsstangen an den Stiften befestigt und so eingestellt, dass die gewünschte Verkleinerung und Ausrichtung erreicht wird. Die Reduktion sollte intraoperativ mittels Durchleuchtung beurteilt und bei Bedarf angepasst werden.
Externe Beckenfixateure sind mit mehreren Komplikationen verbunden, darunter:
Pin-Trakt-Infektion
Stift lockert sich oder bricht
Stabwanderung oder -verschiebung
Neurovaskuläre Verletzung
Druckstellen
Verlust der Reduktion oder Ausrichtung
Sexuelle Dysfunktion
Externe Beckenfixateure haben sich bei der Stabilisierung von Beckenfrakturen und der Verbesserung der Patientenergebnisse als wirksam erwiesen. Eine frühzeitige Mobilisierung und Belastung kann erreicht werden, was zu einem kürzeren Krankenhausaufenthalt, einer verbesserten Schmerzkontrolle und einer geringeren Morbidität führt. Allerdings ist die Komplikationsrate hoch und eine sorgfältige Patientenauswahl, die richtige Platzierung der Nadeln und eine engmaschige Überwachung sind für die Erzielung optimaler Ergebnisse unerlässlich.
Externe Beckenfixateure sind ein wertvolles Hilfsmittel bei der Behandlung von Beckenfrakturen. Sie bieten Stabilität, Unterstützung und Ausrichtung und ermöglichen gleichzeitig eine frühzeitige Mobilisierung. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sind die richtige Auswahl des Patienten, eine sorgfältige Platzierung der Stifte und eine engmaschige Überwachung unerlässlich.
Was ist ein externer Beckenfixateur? Ein externer Beckenfixateur ist ein Gerät zur Stabilisierung und Ausrichtung der Beckenknochen bei Patienten mit Beckenfrakturen.
Wie wird ein externer Beckenfixateur eingesetzt? Die Stifte werden unter Durchleuchtungskontrolle in den Beckenkamm und den supraacetabulären Bereich des Beckens eingeführt.
Welche Indikationen gibt es für einen externen Beckenfixateur? Externe Beckenfixateure sind indiziert bei Beckenringstörungen mit Verschiebung oder Instabilität, offenen Beckenfrakturen, Azetabulumfrakturen mit Verschiebung oder Trümmerung, komplexen Frakturen des Iliosakralgelenks und Begleitverletzungen, die eine Operation ausschließen.