Die unikompartimentelle Knieendoprothetik (UKA) ist eine chirurgische Alternative zur Knieendoprothetik (TKA) zur Behandlung von unikompartimenteller Arthrose. Daten zur Misserfolgsrate der UKA zeigen jedoch eine 7-Jahres-Überlebensrate von 74 %, was deutlich niedriger ist als die der TKA (92 %). Obwohl patienteneigene Faktoren das Risiko eines Misserfolgs erhöhen, wie z. B. jüngere Patienten und ein höherer Body-Mass-Index (BMI), können das Risiko eines UKA-Versagens erhöhen, wurden chirurgische technische Fehler als wichtige Risikofaktoren für ein frühes Versagen angesehen. Bei UKA ist es eine Herausforderung, eine optimale prothetische Ausrichtung und einen optimalen Überhang (Überhang) zu erreichen. Die Größe und Implantation der Schienbeinprothese sollte so bemessen sein, dass Reizungen des Weichgewebes minimiert werden. Ein medialer Schienbeinüberhang von mehr als 3 mm hat sich als erheblicher Risikofaktor für einen verringerten Oxford Knee Score (OKS) und erhöhte Schmerzen erwiesen. Das Hauptziel dieser Studie war die Bewertung der gesamten klinischen und bildgebenden Ergebnisse von UKA.
Mehr lesen