Produktbeschreibung
Dieses Verfahren wird verwendet, um offene oder schwache Räume in Knochen zu füllen. Diese Hohlräume können durch Verletzungen verursacht werden. Sie können durch Krankheiten verursacht werden. Sie können entstehen, wenn eine Zyste oder ein Tumor aus dem Körper entfernt wird. Knochenzement kann helfen, diese Lücken zu füllen, damit der Knochen heilen kann.
Es gibt verschiedene Arten von Knochenzementen. Sie können unterschiedliche Zusammensetzungen haben. Sie bestehen normalerweise aus zwei Teilen. Eines davon ist ein Pulver. Der andere ist ein flüssiger Aktivator. Diese beiden Teile werden kurz vor der Injektion miteinander vermischt.
Eine Knochenzementinjektion kann allein oder im Rahmen eines anderen chirurgischen Eingriffs durchgeführt werden. Während eines typischen Injektionsverfahrens verwendet Ihr Chirurg ein Röntgengerät namens Fluoroskop, das Videobilder zeigt. Der Chirurg kann auch ein Arthroskop verwenden. Hierbei handelt es sich um ein Gerät mit einer beleuchteten Kamera, das durch die Haut eingeführt werden kann. Der Chirurg verwendet diese Geräte, um die Stelle in Ihrem Knochen zu identifizieren, die gefüllt werden muss.
Der Chirurg bohrt einen kleinen Kanal in Ihren Knochen, um den Hohlraum zu erreichen. Durch diesen Kanal wird ein dünner Schlauch, eine sogenannte „Kanüle“, eingeführt. Der Knochenzement wird vorbereitet und in eine große Spritze gefüllt. Dieser wird an der Kanüle befestigt. Der Zement wird in den Hohlraum Ihres Knochens injiziert. Der Chirurg achtet genau darauf, dass der gesamte Hohlraum gefüllt ist. Der Zement härtet im Knochen nach und nach aus. Es stellt ein Gerüst dar, das der Knochen zur Heilung nutzen kann.
Mit der Zeit wird der Zement nach und nach vom Körper aufgenommen. Es wird durch neue Knochenzellen ersetzt. Nach einer Knochenzementinjektion und je nach behandeltem Knochen müssen Sie während der Heilung möglicherweise einen Gipsverband oder eine Schiene tragen.